Zukunft statt Einfältigkeit

 



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Klugscheisser-Alarm!

Ich habe die Kommentarfunktion bewu?t deaktiviert, damit hier nicht ein Haufen Dummk?pfe des gegnerischen Lagers seine Gedankeng?lle hier abl?dt. Heute erreichte mich folgende Mail:

du brauchst nachhilfe in VWL. Soviel K?se auf einer homepage habe ich noch nie gelesen. okay? erst wieder was schreiben nachdem du in die B?cher geschaut hast. Danke

1. Ich brauche keine Hilfe in VWL. Wie weit uns die bisherigen System und Lehren gebracht haben, sehen wir ja. F?r die Zukunft braucht braucht es ein neues Denken ?ber die altbekannten Systeme und Begriffe hinaus.

2. Ich habe mich nicht dem Fachidiotentum verschrien, sondern ?u?ere hier meine Meinungen, Gedanken und Erkenntnisse nach einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.

3. Ich zwinge niemanden hier zu lesen. Wer das nicht will, kann sich in der Nase bohren oder auf seinen geliebten Dummsabbel-Seiten verweilen.

4. Ich schreibe was und wann ich will, deshalb kann ich der Bitte des Absenders leider nicht entsprechen. W?re ja noch sch?ner, wenn sich in diesem Land nur noch einf?ltige Fachidioten zu Themen ?u?ern d?rften, die aber alle und alles betreffen.

Oder um es bildlich zu sagen
14.2.05 22:53


Sanierung der L?nder-Haushalte auf Kosten der Studierenden

Was Kritiker und Gegner von Studiengeb?hren schon lange ahnten, als einige Bundesl?nder wegen des vom Bund verordneten Geb?hrenverbots vor die Gerichte zogen, wird nun offensichtlich: Wie aus einem SPIEGEL-Artikel hervorgeht, wecken die zu erwartenden Geb?hren-Millionen schon jetzt die Begehrlichkeiten der Finanzminister. Den Anfang macht Berlins Finanzsenator Sarrazin: "Es sei ein vern?nftiger Kompromiss, wenn das Geld je zur H?lfte den Hochschulen und dem Land zuk?men". Weiter meint er "Universit?ten sind ohnehin landesfinanziert".

Herr Sarrazin, wenn die Studenten Geb?hren zahlen, sind die Universit?ten eben nicht mehr ausschlie?lich landesfinanziert! Es ist aber klar, dass die L?nder nach dem von Eichel verodneten Kahlschlag bei den Unternehmenssteuern mit allen Mitteln versuchen ihre Defizite zu decken. Dies aber unter dem verlogenen Deckm?ntelchen besserer Studienbedingungen auf Kosten der Studenten zu machen und so die bei PISA und anderen Bildungsstudien festgestellten Probleme der Chancenungleichheit eher noch zu verst?rken, ist glatter Betrug am W?hler.

Leider ist derzeit keine Partei in Sicht, die nicht nur generell gegen Studiengeb?hren ist, sondern auch endlich eine Verbesserung in Sachen Chancengleichheit und Lehrqualit?t anstrebt. Einzig die Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit hat sich noch nicht gegen die Studenten gerichtet, aber da bleibt das Programm f?r die Bilungspolitik abzuwarten.

13.2.05 14:30


Reihe: Privatisierungen

Privatisierungen werden von neoliberalen und m?chtegern-liberalen Geistern gerne als das Beste verkauft, was den staatlichen Einrichtungen zur Grundversorgung passieren kann. Sei es die Bahn, die Post oder Versorger und Entsorger, ?berall wird get?nt, das sei f?r die B?rgerinnen und B?rger nur von Vorteil, da der Wettbewerb die Preise dr?cke und die Versorgung verbessere.

Die Realit?t sieht jedoch eher so aus, dass die Preise steigen, sich Monopole oder Kartelle zum Nachteil des Kunden herausbilden und die Versorgungsqualit?t eher schlechter als besser werden. Dar?ber hinaus geschieht das Unding, dass die f?r unser Land Verantwortlichen die vom Steuerzahler finanzierten Verm?genswerte verschachern und somit die Grundversorgung der Bev?lkerung vom Markt und somit vom internationalen Kapital abh?ngig machen.

Ergebnis: So wie Unternehmen aufgekauft und ?bernommen werden, k?nnen nun auch Staaten bzw. deren Infrastruktur aufgekauft und ?bernommen werden. In der Folge sinkt der Einflu? der Politik immer mehr ab und die Damen und Herren Volkstreter bedienen sich lieber selbst am reichlich gedeckten Tisch der Aufsichts- und Beir?te anstatt die die Interessen des W?hlerinnen und W?hler zu vertreten. Besonders entt?uschend, dass die aktuelle Regierung von Rot/Gr?n ihrem Vorg?nger in Sachen Korruption keinesfalls nachsteht.

Mit der folgenden Reihe sollen die Folgen der Privatisierungen von Bahn, Post, Postbank und anderen ehemals staatlichen Unternehmen und die Lupe genommen werden um eines klar zu machen: Privatisierungen dienen alleine den Aktion?ren und den Verschwendern und Korrupten in den politischen ?mtern, w?hrend das Volk die hemmungslose Selbstbereicherung weniger finanzieren darf.
13.2.05 12:09


Die INSM - Propagandamaschine von Industrie und Arbeitgebern

Vielleicht sind Ihnen auch schon diverse Plakate aufgefallen, auf denen einem Deutschland-Schriftzug das Wasser bis "zum Hals" steht. Oder Sie haben entsprechende Anzeigen oder Flyer / Brosch?ren in fast jedem gr??eren Wochenmagazin und jeder halbwegs bedeutenden Tageszeitung gesehen. Dabei wird auf die Website der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM ) verwiesen, welche die tr?gerische Adresse www.chancenfueralle.de verwendet.

Wer dahinter steckt
Erst auf dem zweiten oder dritten Blick erkennt man, dass es sich dabei nicht um eine Initaitive handelt, die das will, was die Adresse der Website vermuten l??t. Denn hinter dieser ach so sozialen Initiative steckt niemand geringerer als die Arbeitgeberverb?nde der Metall- und Elektro-Industrie , sowie weitere "f?hrende Wirtschaftsverb?nde".

Einen wissenschaftlichen Anstrich bekommt das Ganze vom Institut der deutschen Wirtschaft K?ln (IW) verpasst und auch bei den "Botschaftern" hat man nicht an akademischen Graden gespart. Wozu auch, den Initiatoren ist ihre Propagandamaschine bisher um die 100 Millionen Euro wert gewesen, womit gro?fl?chige Anzeigenkampagnen und subtile PR f?r die Interessen der Initiatoren betrieben werden.

Die Interessen
Laut der Selbstdarstellung der INSM will man "die Menschen in Deutschland f?r marktwirtschaftliche Reformen zu gewinnen". Soll hei?en: Sozialabbau statt Sozialumbau, m?glichst die M?rkte als einziges Regulativ und nat?rlich der Primat des Kapitals und des Profits. Die B?rgerinnen und B?rger sollen noch weniger vertreten und ber?cksichtigt werden, einzig Profit und Shareholder Value sollen die Werte des "neuen Ordnungssystems" sein, welches den Initatoren vorschwebt.

Fazit
Die Schw?che der aktuellen Regierung unter Rot/Gr?n, gepaart mit einer verlogenen Opposition aus CDU/CSU, Liberalen und anderem Gew?chs, f?hrt zu einem Klima, in dem sich solche Propagandamaschinen gut Chancen ausrechnen, die Menschen so zu manipulieren, dass sie die Maximen der INSM und ihrer Initiatoren unreflektiert nachbeten. Die mediale Verbl?dung, vor allem per TV, zusammen mit PISA bieten da perfektes Ackerland um diese b?sartige und menschenverachtende Saat zum Keimen zu bringen. Und w?hrend man das Volk mit Parolen und pseudo-sozialen Nebelbomben angelt, holt man sich gewisse "Volksvertreter" per Nebenjob an Land. Man will also, dass die Menschen f?r die Wirtschaft da sind (billigste Lohn-Sklaven und dumme Konsumenten) anstatt die Wirtschaft f?r die Menschen. Von einem gangbaren Mittelweg oder einem Modell f?r die Zukunft sind die Konzepte der INSM mit Studiengeb?hren, Sozialabbau, Generationenkonflikt etc. jedenfalls ebenso weit entfernt wie Schr?der vom Prinzip der Sozialdemokratie. Nein, das Ziel ist es, in Sachen Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte zur?ck zu den Anf?ngen der Industrialisierung zu gehen.

Also: Lalala... la?t Euch nicht verarschen!

13.2.05 14:12





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